Ein Besuch, der sich immer lohnt - Grenzenlos in das Elsass

Gleich hinter dem Deutschen Weintor beginnt das
Elsass mit der alten Stadt -Wissembourg/Alsace-
Anno 623 wurde die ehemalige Klosterstadt erstmals
erwähnt und von Kaiser -Karl dem Großen- im 9. Jahr-
hundert mit vielen Ländereien und Geld beschenkt.
So reichlich ausgestattet wuchs sie zur Bildungsstätte des heiligen-römischen Reiches Deutscher. Nation auf.
Nach dem 30jg.-Krieg übernahm Frankreich die Regentschaft
im Elsass und danach wurde es zum Zankapfel der beiden Nachbarländer. Das Elsass und die Pfalz litten gemeinsam in den vielen Kriegen und als Grenzland.

Gemeinsamkeiten von -hiwwe un driwwe-
haben längst diese Querelen vergessen und eine
Region zu einer Einheit zusammenwachsen lassen.

Im vereinten Europa wird dies für immer eine Tatsache  sein und bleiben.

 

Stadtteil s´Bruch mit der Lauter






Das Salzhaus, ursprünglich als Hospital erbaut und benutzt,
wurde später zum Salzlagerhaus und Trockenspeicher für
Tabak umgebaut. Die Lüftungsfenster der einzelnen Etagen und das buckelige Dach geben diesem Haus seine besondere Note.
Der kleine Park mit seinen Rosen laden zum Erholen
und Verweilen ein.


 

Das Salzhaus mit seinem kleinen Park am Ufer der Lauter

Man muß schon hinter die Kulissen schauen
um diese einmalige Idylle bewundern zu können.
Auch wenn an einigen Häusern der Zahn der Zeit genagt
hat, werden sie liebevoll restauriert und mit einem beispiel-
haften Blumenschmuck versehen.
Die Fachwerkhäuser im fränkischen Stil werden wieder
mit Lehmriegel herausgeputzt und so der ursprüngliche Baustil
erhalten.

petit Venedig an der Lauter mit St. Pierre et Paul

    Am Pfingstsonntag bei der -fete de alsace- zeigen die Elsässer ihre Trachten aus den verschiedenen Regionen.
    Auch aus  dem übrigen Frankreich und ganz Europa kommen die Trachtengruppen und zeigen  ihre alten Tänze.

     Folklore-Fans kommen hier natürlich auf ihre Kosten.

    Gerne zeigt ihnen der Hausherr das schöne Städtchen. Seine
    Ahnenreihe beginnt im Jahr 1625 in Weißenburg/Wissembourg.

Seebach, das klassische Elsassdorf mit Traditionen

Etwa 10 km südöstlich von Wissembourg liegt eines der schönsten Blumendörfer des Elsass.
Dieses Dörfchen muss man einfach gesehen haben, schon deshalb, weil dort einfach die Zeit stehen geblieben scheint, und die schmucken Bauernhäuser an Goldene Zeiten erinnern. Auch hier sind viele Höfe nicht mehr landwirtschaftlich genutzt; kein Grund sie nicht, wie in früheren Zeiten, herauszuputzen
.
Am Sonntag, nach dem National-Tag(14. Juli), wird die Bauernhochzeit wie anno dazumal im ganzen Dorf gefeiert. Die “Streisselhochzeit”(von Hochzeitsträusschen) bringt alle Bewohner
auf die Dorfstraße und begleitet das Hochzeitspaar zum Standesamt und danach zur Trauung
in die Kirche. Natürlich in der Tracht von Seebach.
Besucher haben danach Gelegenheit die traditionellen Hochzeitsspeisen in den verschiedenen
Höfen zu verkosten, wo auch zum Hochzeitstanz geladen wird.